"Und bis Du nicht willig, so brauch' ich Gewalt" B52 mit himmlischen Grüßen | Foto: Arne Fischer

Nicht nur theoretisch eine Verschwörung: Die Globalisten und ihre Strategien der Spannung.

Theoretisch könnte da eine Verschwörung hinterstecken:
“Das ist eine völlige Abkopplung von dem Ort der Macht.Und diese Abkopplung widerspricht allen Theorien, die wir noch vor dem arabischen Frühling hatten.
Da haben wir geglaubt, das war Ideologie, Transparenz, Partizipation, Sharing, und so weiter – was wir erleben ist etwas völlig anderes: wir erleben einen total immunen Raum von Macht und stattdessen innerhalb der Gesamtgesellschaft ein ständiges bekriegen und beschimpfen. Das ist etwas was JETZT zum Beispiel richtig beunruhigend ist.” Das hat Frank Schirrmacher in einem Interview, wenige Tage vor seinem Tode gesagt. (im Video ca. min 21.30 ff)

Nicht zuletzt Frank Schirrmacher haben wir die Eröffnung einer Debatte zu verdanken. Eine Debatte, um die es aber seit seinem Tode wieder Grabesstill geworden ist. Zumindest in der Öffentlichkeit, die er dem Themenfeld geschaffen hatte. Im Hintergrund gehen die Gespräche weiter und es ist zu wünschen, daß dieser Diskurs nicht nur nicht abreißt, sondern sich vielmehr intensiviert.

In der Öffentlichkeit indessen findet nun das statt, wovor Schirmmacher und andere warnten: Und vielleicht sind es schon die ersten Ergebnisse der spieltheoretischen Manipulations”versuche” an den Medienkonsumenten, die wir jetzt in den Foren, Kommentarspalten und auf der Straße erleben.

"Natürlichem genüg das Weltall kaum, was künstlich ist, verlangt geschlossnen Raum" | Foto: Arne Fischer

“Natürlichem genüg das Weltall kaum, was künstlich ist, verlangt geschlossnen Raum” | Foto: Arne Fischer

In unserer Theorie nachstehenden setzen wir voraus, daß der Militärisch-(IT-)Industrielle-Komplex (M.I.C., Verweis: Eisenhower – angucken!) nicht, wie Eisenhower in der Unschuldsvermutung zubilligte, “unwillentlich” (…the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought,…), sondern mit ganz klaren Prämissen und Strategien in den Gesellschaften agiert. Und wir setzen voraus, daß 55 Jahre nach dieser Abschiedsrede, nicht mehr die USA diese bedrohliche Verwerfung kennzeichnet, sondern daß es sich um ein global(istisch)es Syndrom handelt.

Ferner behaupten wir mit unserer Theorie, daß es eine klare Verflechtung der 4. Macht, den Medien, mit diesem M.I.C. gibt; ja, daß die Medien letztlich manipulatives Sprachrohr sind. So wagen es zumindest sogar(?) Kabarettisten im (staatlichen) öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu behaupten (Exzerpt aus “Die Anstalt” – angucken!), wofür sie sich gleich juristische Schritte der dessen Beschuldigten einfingen, die aber immerhin abgewehrt werden konnten.

Nehmen wir also an, daß der M.I.C. Demokratie und Freiheit bedroht und dieses bewußt tut, nehmen wir außerdem an, daß seine – in Denkfabriken ausgearbeiteten Konzepte der Machtmehrung – tatsächlich zum Einsatz kommen, so müssen wir uns diese Konzepte und Strategien genauer anschauen.
Da wir aber theoretisch eine Verschwörung konstatieren, implizieren wir die verborgene Ausarbeitung und Exekution derselben. Daher bleibt zunächst nur übrig,

  • uns die Leute – und deren bisheriges, wie derzeitiges Wirken – anzuschauen, die sich in diesen ThinkTanks tummeln,
  • außerdem deren Werdegang, wohin es sie treibt (oder sind sie Getriebene?) nachzuvollziehen,
  • uns die Schriften und Veröffentlichungen genau zu erlesen
  • und nicht zuletzt zu beobachten, welche Verflechtungen untereinander bestehen.

Und eine Allgemeingültigkeit hat das das Bibelwort Matthäus’ “An ihren Früchten sollte ihr sie erkennen”: Denn er predigt im Vorsatz von genau den Schafspelzen, die Verschwörer sich gerne anlegen, bevor sie Kreide fressen, um “Volkes Ohr” zu gewinnen. Übrigens ist spätestens hier der Begriff “Schweinehund” endlich passend: Denn ein Charakterschwein, daß Kreide frißt wie ein Canis und dann den Schwatzwutz (engl. Squealer, “Farm der Tiere”) gibt, sieht in den Augen der desavouierten Menge tatsächlich irgendwann so menschlich, allzu menschlich aus, wie wir es aus Orwells Animal Farm kennen.

Imperialisten unterscheiden sich von Hegemonen in der Erkenntnis, daß sie nur im Wachstum überleben können. Stillstand ist der Tod. Bleibt alles anders.
Diese Erkenntnis bekommen Imperialisten übrigens von den Brüdern ihres unheiligen Bundes eingeflüstert: Herrn Zinsdruck, Herrn Wucher und Herrn Kapital. Sie alle handeln zwanghaft, denn sie meinen, ihre Existenz ende mit dem Ausgang aus dieser Knechtschaft. Von den Schwestern des Bundes schweigen wir vornehmen, denn diese bleiben leider meistens auf dem Femen-Hyänen Status stehen und treiben allenfalls mit Entsetzen Scherz, wenn sie nicht zum ProfessorX-spielen geschickt werden.
Als die Imperialisten dann irgendwann vom Aristotelischen Weltbild Abschied nahmen und verinnerlichten, daß die Erde doch nun wirklich rund wie eine Kartoffel ist, wurde sie zu Globalisten.
Und spätestens dann hatte der Wahnsinn System.
Denn die Verheißung, unbegrenzt Wuchern zu können – und als Unkraut nicht am Ende der Scheibe ein ränkevolles Ende zu finden – schaffte scheinbar solchen Druck, daß nicht nur andere Imperien, sondern auch alle  Hegemonen, ja letztlich alles diffizil Differente weichen oder vereinnahmt werden mußte. Herr Wucher wucherte in unbegrenzter Ausschöpfung humaner, anderweitig natürlicher und materieller Ressourcen. Herr Zinsdruck sorgte für das nötige Kleingeld, besser Großkapital und dasselbst sorgte dafür, daß alles schön der wenigen, teigigen Hände Eigentum wurde, die eine solche Bruderschaft haben.
Nicht nur der Club of Rome wußte schon früher, daß die Erde rund war. Aber sie hatten auch nicht diese inneren, morbiden Zwänge, die sich in alten Familien, die nur noch Macht, aber keine Lebenskraft zusammenhält, kennzeichnen und dadurch die klare Sicht auf die Dinge versperren: Auch auf einer Kugel gibt es Grenzen des Wachtums. Spätestens wenn sie überwuchert ist und nicht mehr atmen kann, was nicht der Wucher gebar.

Die, die das erkannten – meistens keine aus der Bruderschaft -, erhoben die Stimme und warnten.
Es gab Warner vor ihnen und es gab Warner nach Ihnen. Und es gab die Menschen, die diesen Warnern zuhören wollten. Vom Club of Rome machen wir einen – zugegebenermaßen kleinen – Sprung zur P2-Loge und schon sind wir mitten drin in der hohen Kunst jeglicher imperialer Verschwörungsmanie: Der Strategie der Spannung (strategia della tensione).

"Wie man's für unsre Väter tat, Vertieft ein längliches Quadrat!" | Foto: Arne Fischer

“Wie man’s für unsre Väter tat, Vertieft ein längliches Quadrat!” | Foto: Arne Fischer

Manchmal treiben es die globalisierten Imperialisten zu bunt. Die Charakterschweine spielen wilde Sau, knallen wild in der Gegend ‘rum, beuten noch frecher und unverholener aus, bereichern sich raubtierhaft und gierig-schnaufend, als gälte es Trüffel zu schnüffeln. Dann kann es sein, daß die Zuträger der Macht, die gemeinen Menschen, unmütig werden und knurren (lauter als der Magen oder die verdorrte Seele – denn solches Knurren ist diesen Bruderschaften Musik in den Schlitzohren). Dieser Unmut wird meistens von der 4. Gewalt unterdrückt, indem man die Menschen mit irgendeinem Mist ablenkt, auf dessen Haufen dann irgendein Hahn – Steuersünder, Schlagersternchen, Bundespräsident, Kannibale, Flüchtling oder Hooligan krähen darf, der dann – „Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen.“ – von der Sau Schwatzwutz durch’s Dorf getrieben wird.
Meinstes klappt’s, machmal nicht. Dann haben die Leute die Faxen dicke. Dann stehen die Brüder wie Orgelpfeiffen und ziehen alle Register: Pole* werden aufgebaut und gegeneinander gehetzt. (*Pole hat jetzt nicht unbedingt etwas mit der Korridorfrage zu tun)

Hier rollt man mit triefendem Riecher den gerafften Geldschein, dort greift der Mensch nach dem letzten Strohhalm. “Unsere letzte Hoffnung” kann dann auf einem Plakat stehen und diese letzte Hoffnung finanziert sich mit belzebübischer Freude fremd. Der kleine Trommler hier, die rote Zora dort – und immer feste drauf.
Selbst in sozialen Bewegungen, deren Charakter eigentlich die Solidarität und Brüderlichkeit ausmacht, werden Spaltpilze aufgebaut. Mehrheits- und Minderheits-, unabhängige oder allgemeine Sozialisten: Immer dann, wenn sich Widerstand gegen Ausbeutung und Wucher regt, spalten sich Bewegungen.
Die Inter-Nationale Arbeiterbewegung, auf dem besten Wege sich freiheitlich und emanzipativ zu Einen, wurde zerspellt, zerhackt, zerstückelt – in inneren Fehden und mit einem künstlich geschaffenen Feindbild: der emanzipatorischen nationalen Bewegungen. Dem Sozialismus wurde ins Ohr gepflanzt, er müsse die organischen Formen menschlichen Zusammenlebens überwinden: Insbesondere die Gemeinschaften Familie, Sippe, Stamm und Volk. Der natürliche Verbündete wurde zum ersten Feind.
Nicht anders verblödet die nationelen Befreiungsbewegungen: Die Sozialisten wurden zu Internationalisten, die die Vielfalt der Völker untergrüben. Und dann immer feste Druff.

Es ist schon bitter, daß die Lachtränen der Spalter und die Tränen der Leidenden daran, daß soviele über den Jordan gingen, den Salzgehalt des Toten Meeres trieben.

Der Verfasser ist sich sicher: Es liegt nicht in der Natur der Sache, daß artikulierter und formierter Widerstand gegen globalisierte Imperialisten, sich selbst zerspalten muß, weil die weltschanschauliche Herkunft der Widerständler zu verschieden ist. Solidarität und Kameradschaft gehören zusammen. Beide fragen nicht nach “klein, klein”, sondern nach der Aufgabe, die sich stellt – und nach dem Weg dorthin. Allenfalls kann man getrennt marschieren, aber das Ziel – wirksamer Widerstand gegen Ausbeutung und Zerstörung des Globus – bleibt doch gleich.
Nein, die Strategie der Spannung ist es, die die Spannungsfelder zwischen den Polen aufbaut, die sich anziehen würden, würden sie nicht umgedreht werden.

Imperialisten sind deshalb so erfolgreich, weil sie die Gesellschaften, die Völker und geistigen Strömungen im Herrschaftsgebiet – bereits besetzt oder focussiert-beansprucht – genau analysieren. Und wer kennt, der kann behandeln.
Und sie machen es, wie es auch sonst machen: Es wird eine Produktinnovation kommuniziert und dabei genau der Gesamt-, Teil- und Zielmarkt unterschieden und mit dem Marketing-Mix beackert.
Überall, wo Widerstand sich regt, wird er unterwandert und kanalisiert. Oder, er wird unterwandert und extremisiert. Eigentlich ganz einfach. Hauptsache das Produktportfolio paßt. Star, Cash-Cow, Under Dog – alles für’s Problem Child.
Die denken so einfach? Die denken so skrupellos!
Denn nicht erst Frau Rand hat mit ihrer Spieltheorie die Menschen in Raster gesteckt. Eiskalte Ideologen vor und nach ihr sehen Menschen als “Pawns in the Game”, als Bauern auf dem Schachbrett. Per Definition Opfer. So sind die Regeln.

"Das Spionieren, scheint's, ist deine Lust." | Foto: Arne Fischer

“Das Spionieren, scheint’s, ist deine Lust.” | Foto: Arne Fischer

Die Spieltheorie geht davon aus, daß der Mensch ein Egomane ist. Sein Handeln hat nichts altruistisches, sein Tun und Unterlassen steuert alleine der Trieb oder Wille zur Erlangung eines eigenen Vorteils.
Die Spieltheorie ist Grundlage in den weltbeherrschenden ThinkTanks. Sie liegt der Programmierung der IT-gesteuerten Finanzwelt zu Grunde und die Algorithmen der Social Media Systeme “denken” so.

Man sollte nicht immer von sich auf andere schließen: Spieltheoretiker machen das. Ganz praktisch.

Und weil sie so denken, schicken sie auch Egomanen als Spaltpilze los, bzw. befördern diese.
Die Schlechten werden nach oben gelobt. Und  bei den Leuten, die das System der Globalisten satt sind, ist eine negative Presse zuweilen ein – durchaus zweifelhafter – Ritterschlag.
Die Guten werden vereinnahmt, gekauft – oder nachhaltig in den Boden gestampft.

So ganz spieltheoretisch appelliert das System (im Sinne von der Gesellschaft übergestülptes Konstrukt zur Manipulation und Beherrschung derer, die davon abgehalten werden sollen, Gemeinschaft zu werden) auch bei Gruppen an das Niedere. Versorgungsängste und hingebungsvolle Faulheit, Angst vor der Fremde oder Angst in der Fremde – es gibt vieles, mit dem Mann Menschen negativ polarisieren kann.

Imperialisten machen es seit Jahrtausenden so, daß sie Völker und Stämme entwurzeln und umpflanzen. Und in den Gebieten, wo die dann Fremden hingebappt werden, entwickeln die Eingeborenen Phobien und die Hinzugekommenen ihre Gegenphobien. Und wenn das nicht von alleine kommt, dann helfen Religionen und Reconquistaphantsien nach, so man sie nur sorgsam einpflanzt, hegt und pflegt.

“Denn nicht einmal den Schaugenuß des Treffens haben diese uns mißgönnt; über 60,000 fielen, nicht den römischen Waffen und Geschossen, sondern, was herrlicher ist, der Ergötzung und den Augen. So bleibe denn, ich bitte, und daure fort bei den Völkern, wenn nicht die Liebe zu uns, doch wenigstens der Haß gegen sich selbst, weil ja in drängendem Geschicke des Reiches [33] das Glück nichts Größeres mehr gewähren kann, als der Feinde Zwiespalt.” (Germania des Tacitus, c 33)

Rom lernte es von Alexandrien. Attila von Rom, Reconquista-Iberien von Attila, die europäischen Hegemone machten mit, England machte das Rennen und übergab den Staffelstab schließlich an seine Erben.
Das waren übrigens nicht “die US-Amerikaner”, sondern die Globalisten.

Univesalwrkzeug für Friedensschaffende Maßnahmen und renitente Völker | Foto: Arne Fischer

Universalwerkzeug für Friedensschaffende Maßnahmen und renitente Völker | Foto: Arne Fischer

Und in der globalisierten Welt sind Völker als Widerstandsnester weitgehend neutralisiert. Sie eignen sich deshalb auch nicht mehr trefflich als Verfügungsmasse der Spaltung.
Das System ergießt sich aber in konsequenten Ersatzhandlungen und hetzt politische Strömungen, religiöse Gruppen, etc. gegeneinander. Das dabei durchaus auf Stammesverhalten gesetzt werden kann, läßt sich unschwer an den letzten, beispielhaften Veranstaltungen mit Spaltungspotential erkennen: Die eine Seite hat einen Schlachtruf, die jeder Archaik eine Zierde ist. Die andere Seite keift dafür schrill ihre Schimpftiraden. Beide kann man fragen: “Wo ist die Kokosnuss?!”, und sofort ist der Beweis angetreten, daß Primat und Mensch vieles verbindet. Und das System zählt bis drei: Wer bis dahin noch nicht auf den Bäumen ist, wird vernascht: Mit Venusfalle, Gehirnwäsche oder 23 Silberlingen. Oder einfach nur der Verheißung, in Ruhe gelassen zu werden und nicht mehr Ziel breitester, medialer Hetzkampagnen zu sein. Warmgeduscht im eigenen Angstschweiß.

Apropos Medien: Herr Schwatzwutz ist der Chefpropagandist und für uns Synonym der Teile der Medienwelt, die dem System dienen. Der Steigbügelhalter und Kommunikator derer, die beherrschen wollen, weil sie’s müssen.
Herr Schwatzwutz weiß, daß negative Bipolarität existenziell für das System ist. Nun hat man sich aber zunehmend eine mediale Monokultur geschaffen. Die westlichen Medienkonzerne sind in den Händen Verbündeter, deren ThinkTanks so eindeutig sind, daß sie geradezu bruderschaftlich wirken.
Also Brüder im Bunde? Na ja, so ähnlich.
Ist es aber zu monokulturell – habt acht! uns dräuen üble Streich! – dann wird die Monokausalität augenfällig. Nix gut! hieße es jetzt im Ethnolekt der Verpflanzten. Es muß ein neuer Pol her.

Und deshalb – und das auch der Sinn der langen Ausführungen des Verfassers, der wahrschauen will:
Die alternativen Medien, als Gegenpol zu den Systemmedien, müssen aufpassen, daß sie nicht Verlockung erliegen, einen Polsprung zu tun und negativer Pol zu werden.

Negative Energie birgt Solidarisierungseffekte, durchaus. Gleichwohl wirkt sie aber dort trennend, wo die Solidarität, das gemeinsame Stehen gegen Verderben und Verheerung der Dinge und der Seelen wichtiger sind denn je.
Wir haben zur Zeit ein Lehrstück der Strategie der Spannung im Entstehen: (und das kommt nicht von ungefähr, sondern weil die Leute aufbegehren)
Die Systemmedien schaffen ein Schreckensbild von Halsabschneidern und bauen eine potemkinsche Drohkulisse auf, hinter der sich Angstmache verbirgt. Und  – ganz Spieltheorie, aber mit traurig viel Realitätssinn – man setzt vollends auf Angstbeißer. Diese werden zusammengerottet, entstehende Dynamiken und das verbreitete Unvermögen zu differenzieren, kalt und schamlos ausgenutzt. Und dann geht es nicht gegen Halsabschneider, sondern um alle in deren Dunstkreis. Und der wird weit gezogen. Das Klima der Angst und der Aggression schaffen geschickt-geübt die Einen. Die anderen, aus demselben Saustall natürlich, zeigen ein Bild von armen Flüchtlingen und Vertriebenen und behaupten, wer die Halsabschneider kritisiere und forthaben will, meine diese hilflosen Menschenkinder. Beide haben Recht. Und beide werden mit dem Kopf aneinandergehauen und in den Ring geschickt.
Und wie wir Menschen so sind – nicht nur spieltheoretisch – solidarisieren sich die, die sich angegriffen fühlen (sollen) mit einer der Gruppen:
Schon stehen Nazis und Spießer, Salafisten und Muslime, Antifaschisten und Philanthropen in ihren Fankurven und freuen sich bengalisch auf das Ende des Fair Play auf dem Platz. Dem System ist es egal, wer die Straßen frei macht: Braunen Batallionen, Rotfront oder Halsabschneider. Hauptsache Rabatzz!

Um Himmels Willen! Liebe Alternative Medien, liebe Friedensbewegte und mahnend Wachsamen: Seid Wachsam und Empört Euch gegen jeden Versuch, euch zu manipulieren! Laß euch nicht vor einen fremden Karren spannen. Hoch auf dem gelben Wagen geht’s nur an die Ufer des Styx. Den Fährmann bezahlt das System gern für euch.

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